Die Historie der Insel „Großer Werder“ im Liepnitzsee

         
Zeit     Reise
         
Piraten auf der Liepnitzinsel

Das Inselfest 2007 wurde von den Liepnitzseepiraten organisiert. Doch nur wer einige Seemannsknoten beherrscht, konnte anheuern. Als Belohnung für die Strapazen wurde am Nachmittag ein Schatz geborgen und am Abend gab es eine deftige Mahlzeit. 

  07.07.2007  
         
Den kompletten Artikel als Word-Datei lesen!   25.04.2007   MAZ - Märkische Allgemeine Zeitung

Mit Frieda übers Wasser-
Dieter Heymann bringt seit 26 Jahren Gäste auf ein Eiland im Liepnitzsee


von Jens Rümmler

         
Den kompletten Artikel als PDF-Datei lesen!   19.11.2006   Märkischer Sonntag

Mäxchens Lieblingssee

Der Liepnitzsee ist ein familienfreundliches Naturidyll zu jeder Jahreszeit

Von Anne Golombeck

         
Erster Schnee trotz langem mildem Herbst

Der erste Schnee fiel in der Nacht zum 2. November und konnte auch noch in den Vormittagsstunden an so manchem ungewöhnlichem Ort, wie hier auf den Blättern einer Geranie in der Insulaner Klause, entdeckt werden..

  02.11.2006  
         
Den kompletten Artikel als Word-Datei lesen!   30.07.2006   Der Tagesspiegel

Mücke, Spinne, Wasserkäfer -
Es ist zu heiß zum Schlafen in Berlin. Am Liepnitzsee vielleicht?

von Dolores Kummer

         
Berliner Zeitung

Perle mit Insel
Schon Oma wusste: Wenn man eine Perle nicht richtig pflegt, geht sie kaputt.

von Stefanie Hardick

  22.07.2006   Den kompletten Artikel als Word-Datei lesen!
         
Den kompletten Artikel als PDF-Datei lesen!   24.05.2006   Märkischer Markt

Mit der rüstigen "Frieda" zu den Camping-Insulanern

Seit 25 Jahren rufen sie Dieter Heymann zu: "Hol über, Fährmann!"

Von Wolfgang Tauscher

         
MOZ - Märkische Oderzeitung

Der Fährmann vom Liepnitzsee
Dieter Heymann bringt Urlauber seit 25 Jahren jeden Sommer sicher ans Ufer der Insel „Großer Werder“ und wieder zurück

von SuSANNA Hoke

  10.05.2006   Den kompletten Artikel als Word-Datei lesen!
         
  05.05.2006  

Empfang anlässlich des 25. Dienstjubiläums

Vor genau 25 Jahren, am 1. Mai 1981, übernahm Dieter Heymann den Fährbetrieb als Angestellter der Gemeinde Lanke, für die er bis Ende 1999 tätig war. Der Betreiberwechsel im Jahr 2000 bescherte ihm einen neuen Arbeitgeber, seine Heimat und sein Arbeitsplatz blieben jedoch der Liepnitzsee und seine "Frieda". Zu Ehren des Jubilars gab es einen kleinen Empfang.

         
Langer Winter lässt auf den Frühling warten

Den Saisonstart 2006 hatten sich die Camper von der Liepnitzinsel anders vorgestellt, doch durch die kalten Märztemperaturen zeigte der Liepnitzsee auch Anfang April noch eine stabile Eisdecke - nur die Schneeglöckchen auf der Liepnitzinsel sind schon die ersten Frühlingsboten.

  04/2006  
         
Märkischer Sonntag

Der romantischste See
Nur ein paar hundert Meter geradeaus, glaubt der Spaziergänger sich plötzlich in einem Harzer Tannenwäldchen. Und weiter geht es hügelauf und hügelab - bis man ihn dann plötzlich vor sich hat: Den Liepnitz - See

Von Renate Meliß

  12.02.2006   Den kompletten Artikel als Word-Datei lesen!
         
Den kompletten Artikel als PDF-Datei lesen!   08/2005   Land:Leute #3-2006

Philantropisch

Ein nervöser Mensch auf einer Wiese - wäre besser ohne sie daran; - darum sehe er, wie er ohne diese - (meistens mindestens) leben kann.

         
  07/2005   Busverbindung "Heide Linie 903" eröffnet

Barnimer Bus Gesellschaft betreibt erste touristische Busverbindung, die Heide Linie 903. Sie verbindet Bernau, Biesenthal und Wandlitz am Sa. und So. im 2-Stundentakt.

         
Berliner Morgenpost 17.06.2005

Beilage Nr. 7 Schwimmen

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  06/2005  
         
    Ostern/2005   Saisoneröffnung der Insulaner Klause
 
21.08.2004 Ritterfest auf der Liepnitzinsel

Mehr Bilder auf der Seite von Jürgen Dachner

http://www.dachner.de

 
Endlich Sommer am Liepnitzsee   08/2004  
Die Grafik “file:///C:/Meine%20Webs/Andy/Historie/media%20project/liepnitz_300.jpg” kann nicht angezeigt werden, da sie Fehler enthält. Anlegestelle der "Fieda" auf dem Liepnitzsee
 
07/2004 Afrikanische Klänge auf der Liepnitzinsel
 

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  04/2004

Land:Leute #1-2004

Die Natur erwacht am Liepnitzsee

Der Zwölf-Elf hebt die linke Hand: Da schlägt es Mitternacht im Land!

 
Reparatur der Fähranleger 01/2004
 
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Draußen vor der Stadt

Die Insel im Brandenburger Liepnitzsee ist die größte Sommerliebe der Berliner. Und jetzt, im Herbst, wird sie wieder verlassen – von den Städtern, die bei ihr das Glück gesucht haben...

 
30.08.2003 Indianerfest auf der Liepnitzinsel

Mehr Bilder auf der Seite von Jürgen Dachner

http://www.dachner.de

 
 

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  09.08.2003  

MAZ - Märkische Allgemeine Zeitung

Über den Liepnitzsee nach Berlin

Tante Friedchen und der Große Werder – Geschichten über eine Insel in der Bundeshauptstadt...

         
Tante Friedchen

...82jährig und voller Lebensfreude

07/2003
         
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Hol über zu den Insulanern

Den morgen der Welt muss man nicht unbedingt in Südostasien suchen, man kann ihn auch durchaus vor den Toren Berlins finden und braucht dazu nichts weiter als einen Picknickkorb, eine Decke und vielleicht auch ein gutes Buch...

         

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02.10.2002

 

Der Tagesspiegel

 

Natur und Geschichte auf Schritt und Tritt Rund um den Liepnitzsee nördlich von Berlin

 

Es sollte der touristische Höhepunkt im Naturpark Barnim werden. Auf dem Fahrrad oder in einem elektrisch betriebenen Safari-Mobil hätten die Ausflügler Wildnis, Moore, alte Buchen und klare Seen erleben können. So versprach es jedenfalls die Ankündigung im Jahresprogramm der Brandenburger Landesanstalt für Großschutzgebiete...

 
02.04.2002 Osterfeuer 2002
 
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  03.07.2000   Märkische Oder Zeitung

Camper in Not – Feuerwehr mit Bestzeit

Wandlitz. Es hätte so ein schöner Morgen werden können. Ausschlafen. Gemütlich frühstücken. Doch als Bernd Zeuge noch im Bett vor sich hin döste, ging plötzlich der Piper los. Und was ein echter Feuerwehrmann ist, der überlegt nicht lange. Ab in die Klamotten und los. Am Samstagmorgen erwartete die Kameraden der Wandlitzer Wehren eine Übung der besonderen Art....

 
Winterliche Ruhe nach Jahrtausendwechsel 01/2000
 
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  15.10.1999   Berliner Zeitung

Eine Dusche darf nicht mehr fehlen

Dem seit Jahrzehnten bestehenden Campingplatz auf der Liepnitzinsel (Barnim) bei Lanke droht die Schließung. Der Anlage könnte gerade das zum Verhängnis werden...

 
Der Mond ist aufgegangen

Gute Nachtgeschichten und Musik für kleine und große Kinder vorgetragen in der Märchenkuhle auf der Liepnitzinsel.

01.08.1999
 
07/1998

Berliner Abend in der Insulaner Klause

mit "Jette & Ferdi" sowie Malte Kerber an der Drehorgel...

 

Erzählt wurden Geschichten aus dem alten Berlin. Dazu gab es Berliner Schmalzstullen, Bouletten und natürlich 'ne Molle mit 'nem Korn!

 

Malte Kerber singt & liest

Geschichten und Mythen rund um den Liepnitzsee - Ein gelungener Abend

28.06.1997

 
07/1996

Küchenchef Dieter Schwarz

... hat wieder frisch gegrillte Hähnchenkeulen bis tief

in die Nacht hinein in der Insulaner Klause zubereitet

 

 

Das Ende der "Plumpsklo" - Toiletten

Am Anfang des Jahres wurden die alten Toiletten entfernt und ein modernes Toilettenhäuschen mit WC's wurde auf dem Hof der Insulaner Klause errichtet.

04/1996

 
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  31.03.1995   Berliner Zeitung

Letzte Campingsaison am Liepnitzsee

Der Liepnitzsee im Landkreis Barnim erlebt diesen Sommer seine letzte Camping-Saison. Im nächsten Jahr...

         
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  20.01.1995   Berliner Zeitung

Das schönste Eckchen liegt bei Lanke

Anfang April nehmen die Berliner Forsten wieder ihre alten Stadtwälder im Brandenburger Umland in Besitz. Mit rund 30 000 Hektar ist Berlin bald wieder der größte kommunale Waldbesitzer Deutschlands...

 
Reparatur der Fähre 1981
 
1976 Warenlieferung mit dem alten Opel
 
Sehr viel Schnee gab es im Winter 1969/70
 
  1953 Potonfähre mit Seilzug
 
Sonntags Zelten   1951   Die Grafik “file:///C:/Meine%20Webs/Andy/Historie/media%20project/Sonntag_zelten_1951_web.jpg” kann nicht angezeigt werden, da sie Fehler enthält.
 
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  16.06.1951   Leserbrief an die Berliner Zeitung

Was wird aus der Insel im Liepnitzsee?

In der BZ (Berliner Zeitung Anm. d. Red.) vom 08.06.1951 wird wieder einmal der Liepnitzsee bei Wandlitzsee, einer der schönsten Seen der Mark, als Sonntagsausflugsziel angepriesen. Wir können dieses nur zu gut bestätigen...

         
Nachkriegszeit - Schwere Zeit   1949  
         
Den kompletten Artikel als Word-Datei lesen!   1941   Heimatbuch des Kreises Niederbarnim (Auszug)

Zwischen Schorfheide und Spree

1375 Lanke, 1450 Lamke, später Lande und Lanke! Der Der Name, der slawischen Ursprungs ist, rührt warscheinlich...

         
  1928   Auf, auf zur Roggenernte

Tante Friedchen mit 7 Jahren (sitzend 3. von links)

         
Die Insel Großer Werder geht als Teil der Graf Redern`schen Fideikommis (nicht teilbare Liegenschaft)  zum Kaufpreis von 19.734.390 Reichsmark (für die gesamte Liegenschaft) in das Eigentum der Stadt Berlin über.   01.10.1914   Berlin wird neuer Besitzer der Liepnitzinsel
         
Postkarten vom Liepnitzsee   um 1910  
         
   1908   Erste Kraftomnibuslinie eröffnet

Plakat "Wie fahre ich nach Wandlitzsee"

         
Postkarte mit "Gruß vom Liepnitzwerder"

abgestempelt im Zug Nr.3 Bahnpost

 Liebenwalde-Reinickendorf

  13.04.1906  
         
 Den kompletten Artikel als Word-Datei lesen!   21.05.1901   Kleine Wandlitzer Geschichte

Erster Zug auf der Heidekrautbahn

... Am 20.Mai 1901 wurde die Postkutschenverbindung Berlin - Basdorf - Klosterfelde eingestellt. Die Eröffnung der Eisenbahnlinie Berlin - Großschönebeck ("Heidekrautbahn")...

         
  04/1901   Postkarte "Gruß vom Liepnitzsee"

Grüße vom Osterausflug nach Berlin S'O 16

         
 Den kompletten Bericht als Word-Datei lesen!   21.10.1900   August Förster

Wanderfahrt des Märkischen Museums

... So dachte auch eine Gesellschaft von 11 Herren, die an einem wunderschönen Oktober-Sonntage, an dem die Sonne so strahlend wie im Mai am Himmel stand und sich kaum ein Lüftchen rührte, den Weg zum Liepnitz-Werder einschlugen.

         
Gustav Spengler bei der Feldarbeit   um 1900  
         
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  10.06.1893    Bernhard Thurn, Märkische Bilder, 1896 (Auszug)

Reiseerlebnisse von einem Ausflug auf d. Großen Werder

... Doch ein anderes Bild zeigte sich meinen Blicken, als ich zur Mittagszeit am 10. Juni 1893 an den Ufern des Sees stand und vergeblich das "Holt über!" ertönen ließ, um auf die im Liepnitz See belegene Insel zu gelangen. Nach kurzen Sonnenblicken färbten dunkle Regenwolken den Himmel, ein starker Windhauch peitschte...

         
Heimatbuch des Kreises Niederbarnim (1941)

Errichtung der Gebäude auf dem Liepnitzwerder

..., 1826/27 kauften die Grafen von Redern alle Besitzungen der Herrschaft Lanke. 1829/30 wurden von ihnen die ersten Gebäude auf dem Liepnitzwerder errichtet.

  1829/30    
         
    08/1638   Heimatbuch des Kreises Niederbarnim (1941)

Erste Besiedelung der Insel dokumentiert

..., dass man Anfang August den Johannes Schmidt frühmorgens in seiner Hütte auf dem Ützdorfer Werder tot aufgefunden und zur Bestattung nach Bernau gebracht habe.

         
       
 
 

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Die Geschichte der Insel "Großer Werder" im Liepnitzsee - ein kurzer Abriss

 

Wie alles einmal begann

Schon im Jahre1375 wurde Lubenitz und Utzdorp die späteren Dörfer Liepnitz und Ützdorf im Landbuch von Kaiser Karl IV erwähnt. Von Lubenitz hat man erstmals im Jahre 1527 eine Hufzahl von 61 notiert. Zuvor war das Dorf jahrelang wüst. Zu Utzdrop zählten bereits 1375  40 Hufe Land. Zum Dorf gehörten 4 Kossätenstellen, ein Krug sowie eine Wassermühle. Für 40 Schock böhmische Groschen wurde im Jahre 1391 Ützdorf sowie die Fischereirechte und die Insel im Liepnitzsee an eine Stiftung des Georgen Hospital in Bernau verkauft. Nur 15 Jahre später ging auch Lubenitz in das Stadteigentum von Bernau über. 1945 geht das letzte Haus des Ortes Liepnitz, die alte Försterei - nun ein bekannter Gasthof, in Flammen auf und wird in der folgende Zeit Stein für Stein bis auf die Grundmauern abgetragen. Mit den Gebrüdern Grafen von Redern, die im Jahre 1826 Ützdorf, den Liepntzsee und mit ihm den Großen Werder übernahmen, verbindet man viele Anekdoten.

Die Rettung in letzter Not

Der Großvater von Frieda Nikolaus geb. Spengler (Tante Friedchen), rettete im Jahre 1864 den Grafen von Redern, der einst bei einem Ausritt mit seinem Pferd im nahegelegenen Sumpf zu versinken drohte. Aus Dankbarkeit vor dem Tod bewahrt worden zu sein, überließ der Graf von Redern Herrn Spengler die Insel „Großer Werder“ sowie den auf ihr befindlichen wüst liegenden Bauernhof zur eigenständigen Bewirtschaftung.

Zur Jahrhundertwende

1896 veröffentlichte Bernhard Thurn, ein Lehrer aus Berlin in  „Märkische Bilder – Geschichtliche und landschaftliche Schilderungen aus der Mark Brandenburg “, seine Reiseerlebnisse von einem Ausflug auf den Großen Werder vom 10.Juni 1893,. Folgendes lässt sich diesem entnehmen:

Mit dem Ausruf „Holt über!“ bekundete man seine Absicht , auf die Insel übersetzen zu wollen. Als Frau Spengler ihn mit den Kahn und einigen kräftigen Ruderschlägen auf den Werder beförderte, begrüßte ihn sofort eine Kinderschar und ein Hofhund. Nach der herzlichen Begrüßung und  einem Spaziergang über die Insel wurde ihm von Herrn Spengler erklärt, dass von den 37 Hektar die der Familie zu eigen waren, 25 Hektar mit Roggen, Kartoffeln, Buchweizen, Lupinen, Hafer und Seradella bestellt wurden. Durch den Anbau versorgten sie ihre fünf köpfige Familie und die Tiere. Dazu gehörten 3 Pferde, 11 Kühe, einige Schweine und Hühner.

Der Eigentümerwechsel

Am 1. Oktober 1914 geht die Insel Großer Werder als Teil der Graf Redern`schen Fideikommis (nicht teilbare Liegenschaft) zum Kaufpreis von 19.734.390 Reichsmark (für die gesamte Liegenschaft) in das Eigentum der Stadt Berlin über. Der Pachtvertrag für die Familie Spengler wird dadurch nicht berührt und fortgeschrieben.

Die Wirtschaftlichen Veränderungen auf der Insel

Erst zu Beginn des ersten Weltkrieges, löste die Gastwirtschaft und der später entstandene Zeltplatz langsam die Landwirtschaft ab, bis diese 1957 auf Grund zu hoher staatlicher Abgaben, vollständig eingestellt wurde. Parallel dazu wurden die ehemals landwirtschaftlichen genutzten Flächen mit Kiefer und Roteiche aufgeforstet und der Zeltplatzbetrieb erweitert.

Bis 1981 war der Große Werder  Hauptwohnsitz von Frau Nikolaus, (Tante Friedchen), doch mit erreichen des Rentenalters musste sie die Verträge für die Gastwirtschaft kündigen, die Konsumgesellschaft Bernau übernahm das Ausflugslokal. Sie selbst bezog eine Wohnung im nahegelegenen Ort Lanke und nutzt Ihr altes Wohnhaus auf der Insel als Sommerresidenz weiter.

Nach mehreren fehlgeschlagenen Versuchen verschiedener Pächter, meldete zum 01. Mai 1995 Andreas Scharschmidt ein Gewerbe zum Betreiben eines Imbiss mit Ausschank alkoholischer Getränke auf der Insel an. Dies war die Geburtsstunde der Insulaner Klause und die Fortsetzung einer mehr als 100 jährigen Tradition. Seit der Saison 2000 ist er Betreiber der Fähre auf dem Liepnitzsee und seit 2006 auch Eigentümer des kleinen Fährschiffes. Die Interessengemeinschaft Camper Liepnitzsee e.V. (ICL) hat seit 1999 das Gelände für den Natur- und Dauercampingplatz auf der Insel gepachtet und führt diesen eigenständig.

Autoren und Gestaltung: Franziska Krause, Georg Nagel, Andreas Scharschmidt